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04.02.2026
14:29 Uhr
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Die Kawasaki Z ist zurück, im Streetfighter-Stil und mehr Hubraum. Fahrwerk, Bremse und der stets verfügbare Druck des Vierzylinders bringen ungetrübte Freude.

Hubraum ist bekanntlich durch nichts zu ersetzen, es sei denn durch noch mehr Hubraum. Das Prinzip ist auch Kawasaki bekannt und so kehrt die Z 1000 nach mehrjähriger Abwesenheit mit 1099 cm3 als Z 1100 zurück ins Programm. Die große Z hatte immer einen schweren Stand. Nicht etwa, weil sie ein schlechtes Motorrad war – ganz im Gegenteil –, aber mit der Z 900 kam ihre schärfste Konkurrentin aus dem eigenen Haus. Die 900er ist seit Jahren der Bestseller von Kawasaki, in Deutschland das zweitbestverkaufte Motorrad. Beide Modelle kommen im sogenannten Sugomi-Design daher, einer japanischen Philosophie, der Kawasaki seit Langem huldigt.
Sebastian Bauer
Optisch hat sich von der Z 1000 zur Z 1100 nur wenig geändert, das Naked Bike im Streetfighter-Stil mit hochragendem Heck blickt immer noch bösartig drein, vor allem wegen seiner beiden schmalen LED-Scheinwerfer in der tief sitzenden Frontmaske. Im Cockpit informiert ein 5 Zoll großes TFT-Display über die aktuellen Fahrzustände. Unterhalb des minimalistischen Flyscreens ist das kleine LED-Tagfahrlicht angebracht. Der Bugspoiler ist vorn nun nicht mehr geschlossen, der enorme Endschalldämpfer hat nun nicht mehr die typischen Doppelrohre des Vorgängermodells.
Als Testfahrzeug stellte Kawasaki die besser ausgestattete SE-Variante zur Verfügung, die sich durch ein Federbein von Öhlins, eine golden eloxierte (ansonsten aber mit der Grundausstattung identische) Gabel, Bremszangen von Brembo sowie grün lackierte Felgen und einen USB-C-Ladestecker am Lenker von der Basisausstattung unterscheidet.